DIE ERNTE

Was ist bereits da?

 

Willkommen auf deinem Pfad der Fülle

 

7. Oktober

Der Erntekorb

 

Bitte nimm dir einen Korb, eine Schale, eine Kiste oder einfach ein Tuch.

Und nun sammle 3–7 Dinge, die symbolisch für deine persönliche Ernte stehen.

 

Zum Beispiel:

  • ein Blatt für eine Veränderung

  • ein Stein für eine schwierige Erfahrung

  • eine Blüte für einen schönen Moment

  • ein Foto für einen Menschen

  • ein Stück Holz für etwas, das Halt gegeben hat

 

 

 

Dazu schreibe:

Meine Ernte

Das möchte ich würdigen:
…

 

Das hat mich wachsen lassen:
…

 

Das möchte ich bewahren:
…

 

Dafür bin ich dankbar:
…

 

Und dann kommt der vielleicht wichtigste Satz der ersten Woche:

 

Ich muss meine Ernte nicht größer machen. Ich darf sie einfach sehen.

 

...und zum Abschluss der ersten Woche: 

Das WOCHENRITUAL

Mein Ernteabend

Vielleicht magst du eine Kerze anzünden.

Den persönlichen Erntekorb vor dich stellen.

Ein paar Minuten still werden.

Dann drei Sätze vervollständigen:

 

Ich würdige …
Ich bin dankbar für …
Ich nehme mit …

Danach vielleicht 5 Minuten freie Musik oder Stille.

 

Und zum Abschluss:

„Meine Ernte ist nicht das, was ich leisten konnte.
Meine Ernte ist das, was in meinem Leben gewachsen ist.“

 

 



6. Oktober

Was ist meine Ernte wirklich wert?

Heute gehen wir in die Stille...

 

Ergänze spontan:

 

Das war wichtig für mich, auch wenn es niemand gesehen hat...


Das habe ich für andere getan...


Das habe ich für mich getan...


Hier habe ich mich selbst überrascht...


Hier bin ich über mich hinausgewachsen...


Hier habe ich mich geschützt...


Hier habe ich mich getraut...

 

Dann:

Was würde ich einer guten Freundin erzählen, wenn sie mir genau diese Ernte zeigen würde?

 

Und anschließend:

Kann ich mir selbst mit derselben Wertschätzung begegnen?

 


5. Oktober

Die Ernte mit allen Sinnen

Herbstspaziergang

 

Gehe für mindestens 20 Minuten nach draußen.

Nicht als Sport.

Nicht um Schritte zu sammeln.

Sondern zum Wahrnehmen.

 

Suche:

 

etwas, das du sehen kannst

 
etwas, das du hören kannst

 
etwas, das du riechen kannst

 
etwas, das du fühlen kannst

 
etwas, das dich berührt

 



Und dann stelle dir die Frage des Tages:

 

Was verändert sich in mir, wenn ich für eine Weile nichts erreichen muss?

 


4. Oktober

Ressourcen

Mein innerer Werkzeugkoffer

Heute sammeln wir Menschen, Fähigkeiten und Erfahrungen, die uns im Leben Halt geben.

 

Was trägt mich?

Menschen:
Wer tut mir gut?

 

Orte:
Wo kann ich aufatmen?


Tätigkeiten:
Was gibt mir Kraft?


Eigenschaften:
Welche Fähigkeiten habe ich?


Erfahrungen:
Was habe ich schon bewältigt?

 

Körper:
Woran merke ich, dass es mir gut geht?


Natur:
Was nährt mich?


Innere Ressourcen:
Welche Überzeugungen, Werte oder Bilder geben mir Halt?

 

 

Danach:

Welche dieser Ressourcen nutze ich bereits regelmäßig?

 

und

Welche habe ich vielleicht vergessen?

 

 

Habt Ihr schon euer persönliches Begleitbuch zum Pfad der Fülle? 

Das Buch der Fülle

Bitte schreibt mir einfach eine Mail, dann schicke ich es euch zu.

 


3. Oktober

Meine 12 Erntebilder

 

Nimm dir ein großes Blatt oder alternativ das  

Buch der Fülle. 


Teile dieses Blatt in 12 Felder.

Für jeden Monat ein Feld.

 

Darin darf stehen:

  • ein Wort

  • eine Farbe

  • ein Symbol

  • eine kleine Zeichnung

  • ein Foto

  • ein Satz

  • ein Gefühl

 

 

Schau dir nun an, was entstanden ist. 

 

Wenn ich diese zwölf Bilder betrachte – was erzählt mir mein Jahr?

 

Und:

 

Welches Bild überrascht mich?

Wo erkenne ich Wachstum, das ich bisher übersehen habe?

 

 


2. Oktober

Übung: MEINE ERNTE

 

Was habe ich in diesem Jahr erlebt?

Nicht chronologisch und nicht vollständig.

Einfach sammeln.


Vielleicht helfen dir diese Bereiche:

  • Menschen

  • Beziehungen

  • Arbeit / Beruf

  • Körper

  • Gesundheit und Wohlbefinden

  • innere Entwicklung

  • Kreativität

  • Natur

  • Reisen und Orte

  • Herausforderungen

  • Abschiede

  • neue Erfahrungen

  • kleine Glücksmomente


Dann eine zweite Seite:


Darauf bin ich stolz …

Das habe ich gelernt …

Das habe ich bewältigt …

Das ist neu in mein Leben gekommen …

Das habe ich vielleicht über mich selbst entdeckt …


 


Und eine besonders wichtige Frage:

Was habe ich geschafft, ohne es mir selbst wirklich anzurechnen?

 

PS Für den Pfad der Fülle gibt es ein kostenloses Begleitbuch: 

Das Buch der Fülle

Bitte schreibt mir einfach eine Mail, dann schicke ich es euch zu.

 


 

1. Oktober

Vielleicht hast du gerade noch gar nicht das Gefühl, dass Herbst ist.

Vielleicht bist du mitten im Alltag, zwischen Arbeit, Familie, Terminen und all den Dingen, die erledigt werden wollen.

Und doch hat sich etwas verändert.

Die Tage werden kürzer. Das Licht verändert sich. Morgens liegt vielleicht schon Kühle in der Luft.

Draußen beginnt die Natur, ihre Farben zu wechseln.

Der Herbst ist eine Zeit der Ernte.


Und bevor wir uns mit der Frage beschäftigen, was in unserem Leben noch wachsen soll, möchte ich dich zunächst zu etwas anderem einladen:

Schau einmal auf das, was bereits da ist.

 

Was hast du in diesem Jahr erlebt?

Was hast du durchgestanden?

Was hast du gelernt?

Was ist gewachsen?

Vielleicht gibt es Dinge, auf die du stolz bist.

Vielleicht gibt es Begegnungen, die dich berührt haben.

Vielleicht hast du etwas losgelassen.

Vielleicht hast du eine Grenze gezogen, die du früher nicht ziehen konntest.

Vielleicht hast du etwas begonnen.

Vielleicht hast du etwas beendet.

...


Und vielleicht ist dieses Jahr auch anders verlaufen, als du es dir gewünscht hast.

Auch das darf hier sein.

Denn Ernte bedeutet nicht nur Erfolg.


Manchmal ernten wir Erkenntnisse aus einer schwierigen Zeit.

Manchmal wächst Stärke dort, wo wir uns zunächst schwach gefühlt haben.

Manchmal entdecken wir erst im Rückblick, was eine Erfahrung in uns bewegt hat.


Deshalb möchte ich dich in dieser ersten Woche einladen, deinen Blick ein wenig zu verändern.

Nicht:

Was habe ich noch nicht geschafft?

Sondern:

Was ist bereits da?

 

Nimm dir Zeit.

Du musst noch keine Antworten haben.

Vielleicht gehst du heute einfach ein Stück nach draußen.

Schau dich um.

Was siehst du?

Was kannst du sammeln?

Ein Blatt, einen Stein, eine Kastanie, einen Samen – etwas, das für dich mit Herbst und Ernte verbunden ist.

Und vielleicht nimmst du dieses kleine Fundstück mit nach Hause.

Es kann zum ersten Stück deiner persönlichen Ernte werden.


Willkommen auf deinem Pfad.

Wir beginnen nicht damit, etwas Neues aus uns herauszupressen.

Wir beginnen damit, zu sehen, was bereits gewachsen ist.



Pfad der Fülle

Online Weg durch den Herbst

Ein Monat. Ein Weg. Eine Schwelle.

Vielleicht möchten Sie diesen Oktober einmal anders erleben.

Nicht als weiteren Monat, in dem etwas erledigt werden muss.

Sondern als Zeit zum Wahrnehmen.

Zum Empfangen.

Zum Geben.

Zum Loslassen.

Und zum Vertrauen.

Was ist bereits da?

Vielleicht ist es mehr, als Sie denken.

Pfad der Fülle

  1. – 31. Oktober 2026 · online
    Heilhof Vulkaneifel

 

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